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Max-Planck-Gymnasium erreicht 6. Platz bei „Bio find ich Kuh-l“

Bio? — kuhl
Bio? — kuhl

Gelsenkirchen, 26.6.2011. Jubel an dem Max-Planck-Gymnasium in Gelsenkirchen: Die Schüler Alina Maas, Lena Hoefer und Yvonne Klinksiek aus der Klasse 8d hat beim diesjährigen bundesweiten Schülerwettbewerb „Bio find ich Kuh-l“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz den 6. Preis in ihrer Altersgruppe gewonnen.

Kurz nach den Winterferien machte ihre Biologie-Lehrerin in der Klasse den Vorschlag an dem Schülerwettbewerb „Bio find ich Kuh-l" teilzunehmen. Der Hauptpreis sollte eine 3-tägige Reise nach Berlin sein. Alle waren von dem Vorschlag begeistert, also beschlossen sie teilzunehmen.

In der nächsten Schulstunde überlegte sich jede Gruppe, was sie tatsächlich für ein Projekt vorstellen wollte. Alina, Lena und Yvi entschieden sich zu einem Experiment. „Wir mussten nicht lange überlegen, mit welchen Thema wir zum Wettbewerb antreten wollten. Wir hatten etwas, das uns wirklich interessierte, denn worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen ‘normalen’ und Bioprodukten? Stimmt es, dass Bio-Lebensmittel zwar teurer, aber dafür auch qualitativ besser sind? Benutzen wir Bioprodukte auch unbewusst? Wir hatten die Idee, einen ganzen Tag mit Bio– u. Fairprodukten zu gestalten, um auch die Antworten auf unsere Fragen zu bekommen.“

Um den Tagesablauf darzustellen, verabredeten sie sich, machten Fotos, besuchten den Bio – und den Fairladen. Dort wendeten sie sich an Verkäufer, die sie dann durch die Läden führten und ihnen viele Dinge zu Produkten erzählten. Zusätzlich bekamen sie noch Informationsmaterial, das ihnen ebenfalls weiterhalf. Dazu gehörte ein Film über die Herstellung und Verwendung fairgehandelter Produkte, aber auch Prospekte und Plakate. Ihre noch fehlenden Informationen bekamen sie aus dem Internet.

Die Mühen der drei Schülerinnen haben sich gelohnt und sie freuen sich nun über ihren echt „kuh-len“ Preis: eine Bio-Kiste mit tollen Überraschungen.

Über 3.100 Schülerinnen und Schüler gingen beim diesjährigen Wettbewerb unter dem Motto „Bio+fair  — Damit erreichen wir mehr“ der Frage nach, was eigentlich „fair“ für die Qualität von Bio-Lebensmitteln bedeutet und was fairer Umgang mit Mensch, Tier und Natur heißt. Sie besuchten Biobetriebe und -Märkte, organisierten Unterrichtsstunden für Jüngere, Aktionstage und gemeinsame Bio-Frühstücksrunden, recherchierten, bastelten, fotografierten, filmten und dokumentierten. 554 verschiedene Beiträge sind in diesem Jahr eingegangen — eine tolle Resonanz und der Beweis für viel Engagement und Phantasie.

„Die Schüler haben sich riesig über ihren 6. Platz gefreut.“, sagt Fr. Mieles, die Biologie Lehrerin des Max-Planck-Gymnasiums. „Durch die Teilnahme an „Bio find ich Kuh-l“ haben sie viel über den ökologischen Landbau und das Thema Fairer Handel gelernt. Allen hat es richtig Spaß gemacht, gemeinsam diese Arbeit zu entwickeln.“

Der bundesweite Schülerwettbewerb „Bio find ich Kuh-l“ ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau, initiiert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Seit 2003 haben sich über 29.000 Schülerinnen und Schüler daran beteiligt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.bio-find-ich-kuhl.de.

Alina Maas, Lena Hoefer und Yvonne Klinksiek