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Probe aufs Exempel: Juniorwahl am Max-Planck-Gymnasium

Ergebnis der Juniorwahl am MPG

Erststimme

Oliver Wittke (CDU): 32,2%

Markus Töns (SPD): 26,8%

Irene Mihalic (Bündnis 90/Die Grünen): 7,7%

Ingrid Remmers (Die Linke): 6,1%

Marco Buschmann (FDP): 17,2%

Jörg Schneider (AfD): 6,9%

Lisa Gärtner (MLPD): 3,1%

(Ungültige Stimmen: 2,2%)

Zweitstimme

(Ungültige Stimmen: 1,1%)

Nachdem sich die Gelsenkirchener Spitzenkandidatinnen und -kandidaten unmittelbar vor den Sommerferien im Rahmen einer Podiumsdiskussion den kritischen Fragen der MPG-Schülerschaft gestellt hatten, fand nun die schulische Auseinandersetzung mit der Bundestagswahl am vergangenen Dienstag ihren vorläufigen Höhepunkt in Form der so genannten Juniorwahl, einer bundesweit durchgeführten simulativen Nachbildung des regulären Wahlaktes.

Seit 1999 wird die Juniorwahl bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt und hat dabei zum Ziel, sowohl das Interesse an Politik zu fördern als auch Begeisterung für politische Teilhabe und gesellschaftliches Engagement zu wecken. Alle Schülerinnen und Schüler der EF, der Q1 und der Q2 waren am Dienstag, dem 19. September, dazu aufgerufen, in den Wahlkabinen, die in der Eingangshalle des MPG aufgebaut waren, ihre beiden Kreuzchen auf den realitätsgetreuen Wahlscheinen zu machen.

Verantwortlich für die Organisation der Wahl zeichneten die Mitglieder der Politik-AG. So hatten Konrad Allgeier, Fynn Dohne und Felix Lerner (alle 9d) im Vorfeld mit großem Engagement in den Oberstufenkursen über den Ablauf informiert und die Wahlbenachrichtigungen verteilt, die dann vollständig und korrekt ausgefüllt zur Stimmabgabe mitgebracht werden mussten. Der Wahlvorstand, bestehend aus Fabia Stonjek (Q2) als Wahlvorsteherin, Jonas Holdkamp (Q1) als Schriftführer sowie Lars Knudsen und Jan Laaser (beide EF) als Beisitzer, hatte schließlich die verantwortungsvolle Aufgabe, die korrekte Durchführung der Wahl sicherzustellen. Dabei wurden die Vier Zeugen von lebhaften und kontroversen Diskussionen über die Inhalte der Wahlprogramme und erlebten einen gro­ßen Andrang an der Wahlurne, wofür die Schülerinnen und Schüler sogar in ihrer eigentlichen Pause „Schlange standen“.

Die Auszählung der Stimmen refolgte ebenfalls in der Politik-AG, die Veröffentlichung der schulinternen Ergebnisse auf der MPG-Homepage und auf der Seite www.juniorwahl.de darf jedoch erst nach Schließung der Wahllokale erfolgen. Die AG-Mitglieder sind jetzt schon ge­spannt auf die Stimmverteilung, die dann mit anonymisierten Ergebnissen anderer Teilnehmerschulen aus NRW und natürlich auch mit dem offiziellen Ergebnis der Bundestagswahl verglichen werden kann.

Sandra Latzke und Henner Alt

von RS