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MPG-Schüler gewinnt beim Zukunftswettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt

Erdkunde-Lehrerin Sandra Latzke und Leander Loeken freuen sich über die Auszeichnung

Vor den Sommerferien haben sich die Schülerinnen und Schüler der (damaligen) Klassen 9b und 9c im Rahmen des Erdkundeunterrichts mit der zukünftigen Entwicklung der Erde beschäftigt. Im Rahmen des bundesweiten Zukunftswettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) „Projekt_4D - Die Zeitkapsel“ konnten sie ihre Ideen einreichen. Mit Leander Fin Loeken zählt ein Schüler unserer Schule (ehemalige 9c, jetzige EF) zu den Gewinnern.

Insgesamt 8000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland waren dem Aufruf des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt gefolgt und hatten in einem Wettbewerbsbeitrag, mit maximal 1.250 Zeichen, ihre Vorstellungen und Visionen für die Zukunft der Erde formuliert.

Im Jahr 2018 startet der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst erneut zur Internationalen Raumstation. Dabei wird er diesmal etwas ganz Besonderes mit an Bord haben: Eine Zeitkapsel – gefüllt mit den Wünschen an die Zukunft unserer Erde von den vielen Schülerinnen und Schülern, die mitgemacht haben. Erst 50 Jahre nach dem Start, also im Jahr 2068, wird die Kapsel wieder geöffnet – eine lange Reise durch den Raum und auch durch die Zeit. Gewonnen haben also alle Schülerinnen und Schüler die an dem Wettbewerb teilgenommen haben: Alle Einsendungen werden – auf einem speziellen Datenträger gespeichert – an Bord der Zeitkapsel in den Weltraum fliegen!

Leander Fin Loeken kann sich gleich doppelt freuen: Sein Wettbewerbsbeitrag wurde als einer unter den vielen Einsendungen von einer Jury ausgewählt. Er hat damit eines von zehn Raumfahrt-Überraschungspaketen gewonnen. Wir gratulieren Leander Fin ganz herzlich und freuen uns, dass seine Zukunftsvision gewonnen hat!

Leanders Wünsche an die Zukunft der Erde und sein Gewinnerbeitrag:

„In der Welt in 50 Jahren wie ich sie mir wünsche, haben die Staaten und Menschen Kriege und Streitigkeiten niedergelegt. Es gibt eine Vereinte Nation, die die Interessen der Menschen vertritt. Die Menschen arbeiten zusammen an Ideen. Durch das gemeinsame Arbeiten erzielt die Menschheit deutlich schneller Fortschritte. Sie verbessert damit das Lebensumfeld (z.B. die Wiederherstellung der Ozonschicht oder die Wiederanpflanzung von Regenwäldern). Des Weiteren werden auch Fortschritte in der Weltraumforschung erzielt. Mit Passagieren bemannte Flüge ins All sind möglich. Vielleicht auch die Lösung des Lebensraummangels, indem man Kolonien auf anderen Planeten aufbaut. Diese könnte man dann mit interstellaren Flügen erreichen. Das Transportmittel der Zukunft wären dann SpaceShuttels. Für Fortbewegung auf dem Planeten gibt es über den Boden schwebende Shuttels. Auf der Erde werden keine Schadstoffe mehr produziert und die Erde erholt sich wieder. Zudem werden durch die Forschung bisher ungelöste Fragen gelöst und neue Fragen entstehen. In 50 Jahren wird es keine Schere mehr zwischen Arm und Reich geben. Die Menschheit kann in 50 Jahren Krankheiten mit Gentechnik beheben.“
Sandra Latzke

von RS