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Probenwochenende der MPG Big Band

Am Donnerstag, den 19.5. begab sich die Big Band gegen 11:30 auf eine sowohl äußert anstrengende als auch sehr lehrreiche Bildungsfahrt auf die Wasserburg Gemen.

Die Musiker und ihren Dirigenten Herrn Zwetzschke erwartete gegen 12:00 Uhr eine schmackhafte, physische Stärkung nach der langen Fahrt in Form von Pizza und „Burggrabenwasser“.

Danach wurde erst einmal das ganze Gelände, sowie die Burg genauestens untersucht und die Schlafgemächer in einem alten Kloster bezogen.

Kurze Zeit später ging es frisch ans Werk – pardon, an die erste Probe; nur ab und zu unterbrochen durch eine erneute Stärkung und dem notwendigen Übel, doch einmal den O2-Gehalt der Luft im Weißen Saal mithilfe von geöffneten Fenstern zu erneuern. Da ein Mensch O2 bekanntlich zum arbeiten braucht, die Luft aber nur ca. 21% O2 zur Verfügung hat, sinkt der O2-Gehalt rasch, wenn elf Menschen gleichzeitig mehr als 250ml/min einsaugen, um ihren Instrumenten wohlklingende Töne zu entlocken.

Zum Glück wurde vorgesorgt und den Musikern ein besonders großer und hoher Raum zur Verfügung gestellt, sowie die Möglichkeit zu vier Mahlzeiten pro Tag angeboten!

Wer nach der offiziellen Probezeit und dem Abendessen immer noch nicht genug O2 unschädlich gemacht oder sich zu viel Energie angefuttert hatte, der konnte dem durch singen, Tischtennis oder Kicker spielen Abhilfe verschaffen. Offensichtlich tut diese Mischung mancher Spezies besonders gut, denn die beiden weiblichen Teilnehmer gewannen zehn Kicker-Spiele ungeschlagen gegen sämtliche Kombinationen des anderen Geschlechts.

Natürlich kamen auch die pädagogische und die schulische Seite nicht zu kurz. In einem kurzen Intensivkurs zum Thema Jazz lernten die Musiker ihre Musik noch genauer kennen. Dieses Kennen- und Lieben-Lernen ihres Musikstils wurde durch den aufschlussreichen Film „die Blues Brothers“ noch unterstützt. Gleichzeitig wurde damit auch dem psychischen Aspekt durch geselliges Beisammensein genüge getan.

Diese Fahrt war nicht nur musikalisch eine Bereicherung.

Rein Probentechnisch gesehen war es eine sehr erfolgreiche Fahrt. Da die Musiker zwischen den Mahlzeiten und den (allein schon wegen des mangelnden O2-Gehalts) extrem wichtigen Pausen ca. 1 ½ - 2 Stunden spielten (das macht schon 8 Stunden, und das sind ja bekanntlich 480 Minuten) haben sie etwa so lange geübt wie in 1 1/3 Monaten und das in nur drei Tagen! Nimmt man jetzt noch die Minuten der anderen Proben dieses Halbjahres dazu, nämlich etwa 2070, dann kommt man auf ca. 2550 Minuten Probe in diesem Halbjahr. Insgesamt trennen die Musiker zum Konzert jetzt nur noch 225 Minuten Probe und dann werden wir ja hören, was es gebracht hat…

Die Big Band