Beratung
Einzelfallberatung
Schüler und Schülerinnen können schwierigen persönlichen oder schulischen Situationen Rat suchen, dabei kann es sich um persönliche Konflikte, um Probleme in der Klasse (Mobbing) oder im Elternhaus, aber auch um Lernhemmungen oder Angst vor Klassenarbeiten bzw. Klausuren handeln. Die Beratungslehrerin Frau Brormann bietet in vertraulichen und freiwilligen Einzelgesprächen eine Einzelberatung an, bei der individuelle Lösungsstrategien erarbeitet werden.
Wer wird beraten?
Die Beratung ist offen für Schülerinnen und Schüler aller Stufen. Auch Eltern werden oft in die Beratung einbezogen.
Wie wird beraten?
Die Beratung setzt Freiwilligkeit voraus, den Wunsch, etwas an der
eigenen Situation zu verändern. Zu Beginn der Gespräche wird ein
Beratungskontrakt zwischen Ratsuchendem und Berater geschlossen und ein
Ziel formuliert. Die Beratung kann auf eigenen Wunsch jederzeit
abgebrochen werden.
Die Gespräche bleiben vertraulich.
Die Beratung folgt dem systemischen Ansatz, sie bezieht das soziale Umfeld in Schule und Elternhaus mit ein.
Ziel
der Beratung ist es, gemeinsam eine Problemlösung zu finden, dabei
werden diese Lösungsstrategien nicht vorgegeben, sondern in Gesprächen
entwickelt.
Die Beratung ist keine Therapie und hat ihre Grenzen bei
psychiatrischen oder rechtlich relevanten Themen. In solchen Fällen
werden Kontakte zu außerschulischen Beratungsstellen (Schulpsychologen,
Erziehungsberatung, Fachberater, Jugendamt...) hergestellt,
insbesondere bei drohender Kindeswohlgefährdung.
Wo und wann wird beraten?
Der Beratungsraum 106 steht für alle Beratungsgespräche zur
Verfügung. Hier findet sich auch weiteres Informationsmaterial zu
relevanten Themen für Schüler, Eltern und Kollegen.
Fest
installierte Beratung findet donnerstags in der 7.Stunde in Raum 106
statt. In dringenden Fällen werden individuelle Termine ausgegeben.
Sollten diese in der Unterrichtszeit stattfinden, werden die jeweiligen
Fachlehrer vorher informiert. Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme
bestehen in der Sprechstunde am Donnerstag, in den Pausen im
Lehrerzimmer oder über die Klassenlehrer.
Verbindungslehrer am MPG
Die SV-Verbindungslehrer werden am Anfang jeden Schuljahres vom Schülerrat gewählt. Am Max-Planck-Gymnasium gibt es zwei Verbindungslehrer, Frau Mosel und Herr Löwer.
Sie stehen der SV in allen Fällen beratend zur Seite und unterstützen das Team bei organisatorischen und rechtlichen Fragen. Einmal jährlich planen und führen sie, gemeinsam mit der SV, das zweitägige SV-Seminar im Salvador-Allende-Haus in Oer-Erkenschwick durch, in dem neue Mitglieder in die Arbeit der Schülervertretung eingeführt sowie Planungs- und Arbeitsschwerpunkte für das folgende Jahr erarbeitet werden.
Darüber hinaus übernehmen sie vermittelnde Funktionen in Form von Gesprächsmoderationen und Beratung bei Konfliktfällen zwischen Schülern und Lehrern.
Zum Aspekt „Rechtliche Fragen“ werden sich die beiden Verbindungslehrerinnen zukünftig fortbilden, um auch in diesem Bereich die Schülervertretung fundiert unterstützen zu können.
Der SV-Raum zwischen R. 114 und 116 ist in den großen Pausen geöffnet.
Sucht- und Drogenprävention
Die Aufgaben der Beratungslehrerin Frau Ebbemann bestehen darin, jeweils problem- und situationsbezogen Informationen und Beratungen von Schülerinnen und Schülern in Einzelgesprächen durchzuführen, wenn sie aktiv von den Betroffenen eingefordert werden, bei Drogenkonsum, übermäßigem Alkoholkonsum und Essstörungen.
Einen anderen Schwerpunkt bildet die Beratung von Kollegen, Eltern und Schülern, die als Betroffene und Beteiligte im Umgang mit sucht- und drogengefährdeten Schülerinnen und Schülern Hilfe im Hinblick auf Information, persönliche Einstellungen zu den Problemen und Verhaltensweisen brauchen.
Weiterer Schwerpunkt ist die Prävention unter der Annahme, dass die Verankerung des Bewusstseins, dass schulische Suchtvorbeugung keine isolierte, drogenspezifische Einzelmaßnahme ist, sondern eine umfassende Aufgabe aller an der Schule Beteiligten.
Die Aufgaben der Beratungslehrerin Frau Ebbemann bestehen darin, jeweils problem- und situationsbezogen Informationen und Beratungen von Schülerinnen und Schülern in Einzelgesprächen durchzuführen, wenn sie aktiv von den Betroffenen eingefordert werden, bei Drogenkonsum, übermäßigem Alkoholkonsum und Essstörungen.
Gewaltprävention/Konfliktmanagement
Streitschlichter am MPG
Eine durch Seminare qualifizierte Gruppe von Schülerinnen und
Schülern steht allen Klassen als Streitschlichter in einem eigenen Raum
(R.306) zur Verfügung, um bei Konflikten zwischen Schülern in einem
moderierten Gespräch zu Lösungen zu kommen, die von allen
Beteiligten akzeptiert werden.
Am MPG wird das
Streitschlichterkonzept mit einem Patensystem verknüpft, d.h. dass die
neuen Klassen 5 durch Schüler der Jahrgänge 9–12, die als
Streitschlichter ausgebildet wurden, intensiv betreut werden können.
Anti-Mobbing-Programm
Ein Team aus Lehrern, Schülern und Eltern am MPG ist dabei, ein
Anti-Mobbing-Programm für die Schule zu entwickeln. Bereits
bestehende Maßnahmen zur Prävention und Intervention werden mit neuen
Konzepten ergänzt.
Vorläufige Bausteine des Anti-Mobbing-Programms
Prävention
- Schaffung eines transparenten Regelsystems (Klassenregeln, Schulordnung)
- Zusammenarbeit mit der Polizei zum Thema Gewaltprävention (Drogen, Mobbing, Computer/Internet/Sexueller Missbrauch)
- Förderung der Persönlichkeitsentwicklung (Förderung sozialen Engagements, Zusammenarbeit mit der Diakonie: „Hand in Hand“, Magic Circle)
- Verhaltenstraining, Lernen des sozialen Umgangs miteinander (Fair Mobil in Klasse 6)
Intervention
- Streitschlichterprogramm: Ausbildung von Schülermediatoren, Verknüpfung mit dem Patensystem
- Mobbingintervention durch Klassenlehrer/Beratungslehrerin
Terminübersicht 2011/12 (PDF)

